Jena (dpa/th) - 60 Thüringer Stauseen, die zuletzt herrenlos waren, sollen in den kommenden Jahren saniert oder abgerissen werden. Danach werden sie an die jeweiligen Kommunen übergeben, teilte die Landesanstalt für Umwelt und Geologie am Montag mit. Erste Gespräche mit den Bürgermeistern habe es bereits gegeben. Eine Schätzung gehe von Kosten in Höhe von rund 35 Millionen Euro aus, sagte Talsperren-Referent Matthias Neff der Nachrichtenagentur dpa. Zu den betroffenen Anlagen gehören der Speicher Greiz-Aubach, die Talsperre Hirschbach bei Langenwetzendorf (Kreis Greiz) sowie die Südthüringer Sperren Hellingen I und II.